Tropea (VV)

Die Perle des Tyrrhenischen Meeres

Tropea ist bekannt als die Perle des Tyrrhenischen Meeres, liegt auf einer Terrasse in etwa 70 Metern Höhe und ist mit seinen Mauern, Türmen, Toren, dem Sandstrand und der schönen mittelalterlichen Altstadt der bekannteste Fremdenverkehrsort Kalabriens.
Die Legende besagt, dass Herakles nach seiner Rückkehr aus Spanien an der Costa degli Dei oder Küste der Götter Halt machte, um Tropea zu gründen, das so zu einem der Herakleshäfen wurde. Tatsächlich beginnt die Geschichte Tropeas in der Römerzeit, als sich die ersten Dörfer entlang der Küste bildeten. Aufgrund seiner charakteristischen Terrassenlage mit Blick auf das Meer spielte Tropea sowohl in der Römerzeit als auch unter den Sarazenen und vor allem unter den Normannen und Aragoniern eine bedeutende Rolle.
 
Von berühmten Reisenden in den vergangenen Jahrhunderten entdeckt, ist der Ort in der ganzen Welt für seine außergewöhnliche natürliche und architektonische Schönheit berühmt geworden.
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Die Strände unterhalb der Steilküste von Tropea sind makellos weiß und bilden einen magischen Kontrast zum kristallklaren Meer, dessen Farben von Türkis bis zu Tiefblau reichen.
 

In Tropea haben Sie die Möglichkeit, die Schönheit des Meeres mit kulturellen, künstlerischen und landschaftlich eindrucksvollen Besichtigungen von großem Interesse zu verbinden.
Der alte Teil der Stadt liegt auf einer Terrasse mit Blick auf das Meer, vor der sich das spektakuläre Inselchen befindet, auf dem die Kirche Santa Maria dell'Isola aufragt, das Symbol der Stadt und zudem einer der meistfotografierten Orte in ganz Kalabrien. Die Wallfahrtskirche Santa Maria dell'Isola erreicht man über eine steile Treppe, die direkt in den Felsen des Inselchens gehauen ist; rund um die Kirche kann man einen schönen Garten voller mediterraner Pflanzen bewundern und genießt man eine wunderbare Aussicht auf das Meer, die ein äußerst eindrucksvolles Panorama der gesamten Küste zu bieten hat. Im Hintergrund sieht man die Äolischen Inseln mit Stromboli und Vulcano, und Sizilien mit dem Ätna vor dem Tyrrhenischen Meer.

 
Tropea
 

Die Strände unterhalb der Steilküste sind makellos weiß und bilden einen magischen Kontrast zum kristallklaren Meer, dessen Farben von Türkis bis zu Tiefblau reichen.
Das historische Stadtzentrum ist reich an Kirchen verschiedenen Alters und bezaubernden Adelspalästen, in deren Innerem sich reiche Schätze und wertvolles Stadtmobiliar in hervorragendem Zustand erhalten haben. Alle Paläste verfügen über Balkone aus dem achtzehnten Jahrhundert, von denen viele den Blick freigeben auf das Meer und die imposanten Portale an den Eingängen, die von geschickten Handwerkern gebaut wurden. Der Ort ist ein einziges Labyrinth aus engen Straßen, die sich ganz plötzlich zu wunderschönen kleinen Plätzen mit Blick auf das Meer oder auf grüne Terrassen weiten. Die Kathedrale, die in normannischer Zeit begründet und aufgrund von Beschädigungen durch Erdbeben mehrmals wieder instand gesetzt wurde, besitzt zwei bezaubernde gotische Portale und einige interessante Werke, die im Inneren aufbewahrt werden. In Kalabrien ranken sich mehrere Legenden um das Gebäude, wie beispielsweise jene der beiden Bomben, die am Eingang nicht explodierten und dadurch den Schutz bezeugen würden, den die Jungfrau Maria Tropea gewährte.
In der Altstadt liegen die kleinen Werkstätten der Holz-, Eisen-, Stoff- und Keramikmeister sowie viele kleine, von lokalen Bauern geführte Läden, in denen diese die typischen Produkte des ländlichen Raums wie Olivenöl, Wein, frische Eier und vor allem die berühmten roten Zwiebeln von Tropea sowie alle daraus hergestellten Produkte verkaufen.

 
Santuario di Santa Maria dell’Isola

Das Heiligtum des Santuario ist eine der Ikonen Tropeas.
Die Legende besagt, dass eine hölzerne Madonna aus dem Nahen Osten nach Tropea kam und der Bürgermeister des Ortes ihr einen Ehrenplatz in einer natürlichen Nische auf der Insel zuweisen wollte. Wegen der geringen Größe der Nische wurde ein Schreiner gerufen, um die Beine der Statue abzusägen und das Aufstellen im Hohlraum zu ermöglichen. Doch wurde der Handwerker durch eine plötzliche Lähmung der Arme daran gehindert, seine Arbeit zu vollenden, so dass die unversehrte Statue heute ungestört in ihrem absolut sehenswerten Heiligtum ruht. Ihr klarer und fein verzierter Korpus wurde auf einer ehemaligen Insel angefertigt, die heute über eine Strandzunge mit dem Festland verbunden ist. Das von Basilianermönchen erbaute Heiligtum war einst eine Einsiedelei, die im Laufe der Zeit zu einer kleinen, der Madonna dell'Isola geweihten Kirche wurde, obwohl die Statue auf dem Altar die Heilige Familie darstellt. Die Kirche wurde dann den Benediktinermönchen geschenkt und gehört seitdem zur Abtei von Montecassino.
Die kleine Insel ist besonders eindrucksvoll und auf der dem Sonnenuntergang zugewandten Seite befindet sich eine atemberaubende Höhle mit smaragdgrünen Wänden.

 
Tropea
 
Die Strände von Tropea

Das Meer in Tropea gilt einhellig als eines der schönsten in ganz Italien. Dieses Urteil verdankt sich insbesondere dem üppigen weißen Sand, der für das glasklare und farbenfrohe Wasser verantwortlich ist.
Die Strände von Tropea können über drei Straßen und vier Treppen erreicht werden, die von der Kathedrale von Tropea, dem Largo Galluppi, Rione Borgo und dem Kloster ausgehen. Der Strand von Cannone ist der am wenigsten besuchte Strand der Gegend, eine kleine, zwischen dem Jachthafen und dem Felsen von San Leonardo versteckte Oase der Abgeschiedenheit, die vielen unbekannt ist und sich hervorragend eignet für völlig entspannte Tage am Meer.

 
Tropea
 

Der Strand von La Rotonda gilt als der schönste Strand in Tropea und ist daher einer der meistbesuchten. Der Meeresboden in der Nähe der Felsen liegt etwas tiefer und ist daher ein wahres Paradies für Schnorchler. Der Strand 'A Linguata' ist wie sein Name schon sagt ein lange Zunge aus weißem Sand, der Badeanstalten und freie Strände bietet und besonders geeignet ist für die ganze Familie.
Die Grotta del Palombaro ist nur vom Meer aus zu erreichen, und ihr kleiner Strand ist klein, abgeschieden und wird durch eine große Höhle geschützt. Der Strand des Passo Cavalieri ist der unberührteste, da er im Schutz eines Tuffsteinfelsens liegt, und gibt den Blick frei auf Bäume und mediterrane Vegetation.
Zwei kreisförmige Vertiefungen im Felsen, die an die Form einer Brille erinnern, geben der Gegend rund um die Höhlen von Tropea ihren Namen; zahlreiche kleine Einschnitte und Einbuchtungen durchbrechen die Einförmigkeit des Felsens. Die Grotta Azzurra wird so genannt, weil die Lichtstrahlen, die in ihr Innerer vordringen, spektakuläre Lichtspiele erzeugen und das Wasser intensiv blau färben.

 
Tropea
 
Heiliges und Profanes

Wie in vielen kalabrischen Dörfern vermischen sich Riten und Traditionen oft gleichermaßen Heiliges wie Profanes, was zu vielsagenden und faszinierenden Ereignissen führt.
I Tri da Cruci ist eine Veranstaltung, mit der der Siegeszug des Heiligen Kreuzes gefeiert wird; bei dieser Gelegenheit putzt sich Tropea mit Lichtern, Dekorationen, Ständen, Düften und Aromen heraus und begrüßt seine Besucher mit einem Trommelwirbel. Dieser Jahrestag hat mit drei Ereignissen zu tun, die eng mit der Geschichte der Gemeinde von Tropea verbunden sind, die von zahlreichen Naturkatastrophen, den Einfällen türkischer und sarazenischer Piraten und den kriegerischen Ereignissen der Eroberung des Südens geprägt ist. Der Name des Jahrestages spielt auf das erste Ereignis an, das an drei Holzkreuze auf einer kleinen zylindrischen Kirche erinnert, die einem kleinen Turm glich. Sie befand sich in der Via Umberto I und wurde 1875 durch einen Orkan verwüstet; an Stelle dieser kleinen Kirche errichteten die Tropeaner einen Schrein, der den Seelen des Fegefeuers gewidmet war, wobei sie die drei Kreuze in der nahe gelegenen Kirche unterbrachten.
Das zweite Ereignis steht im Zusammenhang mit den Heldentaten von Oberst Gaspare Toraldo und seinen Landsleuten während der Schlacht von Lepanto, die ihnen zur Ehre gereichten, als sie türkische Piraten in der Nähe von Capo Stilo eine Niederlage beibrachten. Es heißt, dass der Rückkehr der Überlebenden eine Taube vorausflog, die von den Soldaten selbst geschickt wurde, um den Sieg des Kreuzes gegen den Halbmond zu verkünden.
Das dritte Ereignis spielt auf die endgültige Vertreibung der Sarazenen aus Tropea an, und aus diesem Anlass werden Bootshüllen mit Feuerwerkskörpern beladen, die dann über der gesamten Via Borgo aufgehängt werden. Während der Festveranstaltung werden sie in Brand gesteckt, was ein spektakuläres Lichtspektakel zur Folge hat. Die Inszenierung umfasst den Tanz des Camiuzzu i Focu, der den einstigen Feind verspotten soll, und zum frenetischen Rhythmus der caricatumbulawird eine mit Feuerwerkskörpern ausgestopfte Kamelhülle in Brand gesteckt, die zwischen Böllern und Funken in ihrem qualvollen Tanz vergeht.
Das Fest der Tri Da Cruci beginnt am Morgen mit den landauf, landab stattfindenden Tänzen der Giganten und dauert den ganzen Tag. Die Riesen werden normalerweise durch zwei große Pappmaché-Puppen in Form einer weißen Frau namens Mata und eines schwarzen Krieger namens Grifone dargestellt, die auf den Schultern getragen werden und zum Rhythmus der Trommeln tanzen.
Am Abend folgt zum Abschluss die Darstellung der Schlacht und Befreiung von Tropea durch die Folkloregruppe der Stadt Tropea.

 
Gastronomie

Unter den hervorragenden Produkten der lokalen Gastronomie sind die berühmten Zwiebeln von Tropea zu nennen, die bereits zur Zeit von Plinius dem Älteren bekannt waren, deren Süße ihren Ruf in ganz Italien und in der gesamten Welt begründete, und sie unter den etwa 50 existierenden Zwiebelsorten zu etwas ganz Besonderem macht. Diese Eigenschaft wird durch das Mikroklima der Gegend begünstigt, das dank der Nähe zum Meer und der besonderen Fruchtbarkeit des Bodens mild und ohne winterliche Temperaturschwankungen ist. Neben ihre Süße sind sie zudem leicht verdaulich. Ein weiteres Merkmal der Zwiebeln ist ihre tiefrote Farbe.
Im Juli findet in Tropea die Fest der „Sagra del pesce azzurro e della cipolla rossa di Tropea“ statt, das der traditionellen Küche des Ortes und ihren Hauptprodukten die Ehre erweist und zahlreiche Besucher anlockt. Während der Veranstaltung ist es möglich, zahlreiche Gerichte auf der Grundlage der roten Zwiebeln und der Blaufische zu verkosten. Zum Festival gehören auch Stände, an denen lokale Unternehmen ihre Spezialitäten vorstellen, die mit traditionellen handwerklichen Methoden hergestellt werden und alten Rezepten aus der bäuerlichen Tradition folgen.

 
Tropea
 

 


 


Adresse Largo Municipio
  89861 Tropea (VV)
Telefonnummer 0963 61022
Fax 0963 6041202
Webseite www.comune.tropea.vv.it
 

 

Tourismus ist, ohne Zweifel, die wichtigste Einkommensquelle von Tropea. Zum Wachstum dieses Sektors haben, außer den Umweltbedingungen, auch die Entwicklung der Beherbergungsleitungen so wie die Verdopplung des Hafens beigetrugen. Spiaggia della Rotonda ist eine der schönsten Strände von Tropea: es ist von der Klippe San Leonardo und Felsblӧcken eingegrenzt, die diesen Strand von einer kleineren teilt. Spiaggia ‘a Linguata ist der größte Strand von Tropea, links grenzt es mit der Insel und rechts mit den Felsen I Missaggi. Dieser Strand, der von den Jugendlichen und den Tauchern bevorzugt wird, ist sehr weit und lang. Der Sandstrand ist weiß, während die ersten 5m des Meeresbodens von einem weiten und dichten Felsen bedeckt sind. Auf der linken Seite der Insel, befindet sich der Strand Marina dell’Isola, dessen Größe ziemlich verringert ist; die Umrundung der Insel ist stark empfohlen, um die Grotta del Palombaro zu erreichen. Jedes Jahr, am 15. August, beginnt auf diesem Strand die Prozession auf dem Meer, zu Ehren der Jungfrau Maria. Ein wunderschöner Strand ist Spiaggia del Convento, so genannt aufgrund des Klosters, der den Strand teilweise überschattet, und so einen faszinierenden Anblick erschafft. Der Strandsand ist fein und weiß. Ungefähr 1km vom Wohngebiet entfernt, befindet sich Spiaggia di Passo Cavalieri, mit Abstand, der größte Strand und sehr beliebt von Touristen und Ausflüger, da es auch zum Tauchen geeignet ist. Der Sand ist, auch in diesem Falle, weiß. Der kleinste und wenig besuchter Strand ist Spiaggia del Cannone.

Die Altstadt ist interessant und sehenswürdig. Hier befinden sich Kirchen, Portale und Bauwerke aus verschiedenen Epochen, man kann zwischen Marktstände spazieren, lokale Handwerksgeschäfte besuchen und zahlreiche lokale Produkte genießen in den vielen vorhandenen Restaurants. In Tropea befinden sich Ruinen von vielen Bauwerken aus der römischen Epoche; Bauwerke, die aus dem 16. – 17. Jahrhunderten stammen, mit spanisch aussende Balkone, Portale und Gärten, die sich auf Verbreiterungen und Gässchen öffnen. In Piazza Ercole, befindet sich ein Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, mit Granitfassaden, Nischen und Schmiedeeisengeländer, ehemaliger Adelsitz, zurzeit dient es als Niederlassung verschiedener Kulturvereine. Der Platz streckt sich auf Corso Vittorio Emanuele, bis zu einem Meeresbalkon, von dessen man, auf der rechten Seite die Klippe S. Leonardo sehen kann und auf der linken Seite das kleine Inselchen S. Maria.

Unter den wichtigsten religiösen Konstruktionen, gibt es die Kathedrale aus normannischem Ursprung, mehrmals aufgrund der Erdbeben umgebaut, bis zum Anfang der Zwanziger Jahre, als es renoviert wurde und die ursprüngliche Form wieder erhielt. Die Kathedrale bewahrt zahlreiche Kunstwerke auf, unter dessen einen schwarzen Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert; La Madonna del Popolo mit Kind und Engel, eine Marmorskulptur von Fra‘ Agnolo da Montorsi, aus dem Jahre 1555; ein wertvoller Ziborium, des 15. Jahrhunderts, aus der toskanischen Schule; eine byzantinische Kunst nachahmende Leinwand, die sich auf dem Jahr 1630 datieren lässt und, die die Schutzheilige von Tropea darstellt, La Madonna di Romania. Der Dom ist zum Palazzo Vescovile verbunden, durch einen Steinlaubengang, der aus dem 14. Jahrhundert stammt. Im Wohngebiet befindet sich die Kirche San Francesco, die in 1295 erbaut wurde; in dessen Inneren kann man Freskenreste betrachten, die aus dem 14. Jahrhundert stammen und die gotische Kapelle S.Pietro ad Ripas. Sehr sehenswürdig sind, außerdem, die Kirchen S.Maria della Neve, del Carmine, del Gesù, dell’Annunziata. Der Santuario di Santa Maria dell’Isola ist sehr beeindruckend und faszinierend, bekannt weil es einst eine Benediktinerwallfahrtskirche war, in der Renaissanceepoche wurde es eine dreischiffige Basilika und die äußere Fassade musste nach dem Erdbeben von 1905, wieder aufgebaut werden. Das Inselchen, wo sich die Wallfahrtskirche erhebt, ist ein beliebtes Besuchsort, von großer Umwelt- und Kunstinteresse.

Der Hafen von Tropea besteht aus einem Hafendamm von 500 m mit nordöstlicher Richtung und aus einem Unterwasserdamm von 210 m mit nördlicher Richtung. Auf der inneren Seite des Unterwasserdamms, befinden sich drei Landungsbrücken, während auf dem Hafendamm wurden sechs Schwimmdocke angebracht. Beim Handelspier gibt es einen Kai, der für den Verkehr von Passagier-, und Notfallmotorschiffe verwendet wird.

Der Museo Diocesano in Tropea, wurde in 2004, in den Räumen des ehemaligen Episkopats geöffnet, es hat einen Eingang auf via Roma, das direkt auf einen Laubengang gibt, der aus der Staufer-Epoche stammt, ein Beweis der ersten Phase des Bauwerks, in dessen Innenräumen sich einige Statuen finden, die aus den 16. und 17. Jahrhunderten stammen. Auf dem ersten Flur befindet sich eine archäologische Ausstellung, hier kann man Funde aus dem Frühgeschichten Zeitraum besichtigen, die aus Tropea stammen und aus dem angrenzenden Hügelgebiet. Ein Raum wird für die Funde der Ausgrabungen in Largo Duomo benützt, u. zw. eine Nekropolis aus der Spätantike (5.-6. Jahrhunderte), mit einige seltene Hӧhlengräber, die Grabsteine mit Inschrift einfassen, die als sehr wichtiger Sprach- und Kulturbeweis, jener Jahren dienen. Im höheren Flur, ist das vorhandene Material in zwei thematische Bereiche untergeteilt, mit der katechetischen Tätigkeit der kirchliche Museen verbunden, so wie mit den Materialien der Artefakte. Viele Altarbilder, die aus den örtlichen Kirchen und aus der barocken Kathedrale stammen, sind hier ausgestellt; sehr sehenswürdig ist das mittelalterliche Gemälde mit goldener Grundierung, Madonna della Grazia und Madonna con Santi Francescani aus der sizilianischen Schule des 17. Jahrhunderts. Beachtenswert ist die üppige Sammlung von Statuen und hölzerne Büste, fast alle mit typisch barocke Goldblattdekorationen, unter dessen Sant'Antonio col Bambino von Diego da Careri und vor allem der hölzerne Kruzifix, der an die Bottega del Cagini zuerkannt wurde. Aus dem Schatz der Kathedrale möchte man auf einige hervorragende Werke deuten, u. zw.: ein seltenes gotisches Bischofsstab, ein Werk aus dem 15. Jahrhundert; Portelle della Madonna di Romania (1704), aus der neapolitanischen Schule; liturgische Gegenstände und eine lebensgroße Statue der Santa Domenica, die, in 1783 vom neapolitanischen Silberschmied, Francesco Avellino, erschafft wurde. Sehr interessant ist auch die Ausstellung, der Liturgischen Gewänder, mit Gewebe, schon aus dem 16. Jahrhundert stammend; einige Marmorbruchstücke, u. a. Familienwappen und die Grabplatte von Andrea de Rogerio (14. Jahrhundert); zuletzt gibt es den Ausstellraum „Giuseppe Grimaldi“, der für Konferenzen benützt wird, mit der Kapelle „De Paù“, die vom gleichnamigen Bischof im Jahre 1700 gewollt wurde, der noch das originelle Majolika- Fußboden von Vietri hat.



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