CERCHIARA DI CALABRIA

Das spirituelle Tor der Sibaritide eröffnet sich in Cerchiara di Calabria. Das Dorf ist auf dem Hang des Berges Séllaro auf über 700 Metern über Meer verschanzt und ist von den Überresten des mittelalterlichen Schlosses umgeben. Die Ortschaft, die auf die Ebene Sibaris geht, ist eine sehr antike Stätte, die laut einigen Historikern sogar auf die vorgriechische Zeit zurück geht. Die Stadt ist reich an Monumenten und Kunstwerken und verfügt über eines der suggestivsten und faszinierendsten Ausblicke. Die Landschaft, eine kontrastvolle und zugleich homogene und harmonische Farbenexplosion, reicht vom grauen Kalkfelsen des Berges Sellaro bis zu den schillernden Farben der Ebene Sibaris. Alle Nuancen der verschiedenen Jahreszeiten wiederspiegeln sich in der Vegetation der Ebene und im intensiven Blau des ionischen Meeres, das bei Vollmond silbern schimmernd. Von Cerchiara di Calabria aus kann man die weitläufige Ebene, die einst zur luxuriösen Sibari Greca gehörte, bis hin zu den Füssen der Berge der Presila und gegen Südosten bis zum Capo Trionto in Punta Alice, erblicken. Die zahlreichen archäologischen Funde weisen darauf hin, dass die ersten Ansiedlungen von Cerchiara auf die Altsteinzeit und auf den Beginn der hellenistisch-römischen Zeit zurückreichen. Laut einigen Historikern, ist Cerchiara die Nachfolgerin der antiken Stadt Arponium. Gewisse Angaben bestehen jedoch nur aus der byzantinischen Periode, in welcher Ciclarium im Zentrum einer mönchischer Zone grosser Wichtigkeit war. Was die Etymologie angeht, so könnte der Namen von der Eiche, die spontan auf dem Territorium wächst (also Querciaia , Querciara, Cerchiara), hegen. Andere hingegen gehen davon aus, dass die Etymologie der Ortschaft auf das Wort semita kirkis (glühend), aufgrund der Anwesenheit einer schwefelhaltigen Thermalquelle, zurückgeht. Weitere Wissenschaftler behaupten, dass der Ursprung im Griechischen kirkos oder im Lateinischen Circus zu suchen ist, dies aufgrund der Berge, die die Ortschaft umgeben oder wegen der Festung, welche die Bevölkerung vor den Angriffen der Sarazenen schützte. Cerchiara di Calabria ist ein optimaler Ausgangspunkt für Exkursionen auf den Berg Pollino und Spaziergängen in der Natur. Im Wald namens Acqua Rossa befindet sich eine ausgestattete Anlage und einen Trekkingpfad, der auf den Berg Sellaro führt. Außerdem ist es möglich, die Grotte der Nymphe zu besuchen, eine Thermalquelle, die bereits unter den Bewohnern Sibaris bekannt war. Um hingegen die Grotten von Cerchiara besuchen zu können, muss man gute Wanderer sein.




 


Adresse Via Antonio Caputi
  87070 Cerchiara di Calabria (CS)
Telefonnummer +39 0981 991007
Fax +39 0981 991535
Webseite http://www.comune.cerchiara.cs.it/
 

 

In Cerchiara ist es möglich die Grotte der Nymphe zu besuchen, wo laut der Legende die Nymphen Lusiadi, halbgöttliche Kreaturen, die mit dem Wasser der Quelle den Körper und Geist der Badegäste pflegten, wohnten. Den Bewohnern von Sibari war das Thermalbad von Cerchiara schon lange bekannt. Heute gehört es zu den bevorzugten Reisedestinationen, da das Wasser hautpflegend wirkt.

Der Besuch der Stadt kann beim Kinderheim von S. Maria, dem antiken Kloster von Loreto und der angrenzenden Kirche von Sant’Antonio beginnen. Die Ortschaft hat eine typisch mittelalterliche Gliederung mit tiefen Häusern, die sich rund um die Kirche von San Giacomo, die byzantinischen Ursprungs ist und im 18. Jahrhundert im barocken Stil wiedererbaut wurde, anreihen. Ebenso sind Gassen, Unterführungen und kleine Paläste mit Säulenvorhallen und externen Treppen anzutreffen. Des antiken Schlosses aus dem 14. Jahrhundert bleiben nur die Ruinen übrig. Nicht zu verpassen ist das Palazzo della Piana, eine imposante, viereckige Konstruktion mit Innenhof, die von den Pignatelli von Strongoli (1600) erbaut wurde. Das Gebäude ragt rechts vom kleinen Tal der Caldanelle, am Anfang der Strasse, die aufwärts zum Dorf führt, empor.

Einige Kilometer vom Stadtkern entfernt ragt auf ungefähr 1000 Metern Höhe das Kloster der Madonna der Waffen empor, das zur beständigen Destination Gläubiger aus dem hohen Ionio Cosenzas und aus der Basilicata stammen. Besonders gerne wird das Heiligtum anlässlich des großen Festes der Madonna, das am 25. April stattfindet, besucht. Es bestehen zahlreiche Dokumente, die beweisen, dass es auf dem Gebiet zehn basilianische Kloster gab. Ebenso zahlreich waren auch die natürlichen Grotten, die durch Einsiedler bewohnt waren. Zu den wichtigsten gehören: die Höhle des “Abisso del Biforco”, die 683 Meter tief ist, die Grotte der Serra der Eule (Serra del Gufo) und die Höhle der Nymphen (Antro delle Ninfe), wessen Gewässer bereits von den Bewohnern Sibaris für therapeutische Zwecke genutzt wurden.



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