Cariati (CS)

Fruchtbare Schnittpunkt von Kulturen und Völkern

Cariati ist eine herrliche Stadt, eine Schatzkiste der Kunst und Geschichte, die auf einem Hügel liegt, der sich im Ionischen Meer spiegelt, entlang des Küstenabschnitts auf der ionischen Seite, der „Costa dei Saraceni“ genannt wird, einer der wildesten Küstenabschnitte der ganzen Region, wo sich Landzungen und Buchten abwechseln, Gebiete mit reicher mediterraner Vegetation und großen Pinienwäldern. Die gesamte Küste ist reich an historischen Funden der Magna Graecia-Zivilisation und zahlreichen mittelalterlichen und byzantinischen Zeugnissen.
 
Die charakteristische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen hat noch immer das Aussehen einer mittelalterlichen Festung samt intakter Stadtmauer, bestehend aus acht Türmen mit Blick auf das Meer, die Cariati in ganz Kalabrien bzw. im gesamten Süden einzigartig machen.
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Die gesamte Küste von Cariati ist reich an historischen Funden der Magna Graecia-Zivilisation und zahlreichen mittelalterlichen und byzantinischen Zeugnissen.
 

Die Schönheit der umliegenden Landschaft, die Klarheit des Meeres, die Güte der typischen Produkte und die Nähe zur Sila machen Cariati zu einem Touristenzentrum, das von den Tausenden von Besuchern, die den Ort jedes Jahr besichtigen, sehr geschätzt wird.
 Der Ursprung von Cariati liegt zweifellos in der sehr weit zurückliegenden Antike, die durch archäologische Überreste aus präprotohistorischen und klassischem Zeit bezeugt werden, die zu Beginn dieses Jahrhunderts in der Nähe der Stadt freigelegt wurden. In der Nähe der Mauern von Cariati fanden sich Überreste und verschiedene Einrichtungsgegenstände, wie Ruinen antiker Häuser, große rohe Amphoren, Münzen metapontinischen, krotischen und römischen Ursprungs.

 
Cariati
 
Ein Spaziergang durch das Dorf

Cariati bietet Gelegenheit, das sehr gut erhaltene historische Zentrum zu besichtigen, das von mächtigen Mauern umgeben ist, die von massiven Türmen durchsetzt sind.

Beim Überqueren der Brücke, dem Ort der einstigen Zugbrücke, genießt man einen zauberhaften Blick auf die Stadt darunter sowie auf das azurblaue Meer dahinter.
 Ein weiterer Ort, den man nicht verpassen sollte, ist der Balkon der Spezieria, der seinen Namen durch den nahe gelegenen Turm erhielt, zu dem man über einen Aufstieg gelangt, der von den Bewohnern des Dorfes u lavinari ir' a vaddgenannt wird. 

Die Via XX Settembre ist die Hauptstraße von Cariatim; früher wurde sie Via Duomo genannt, da sich dort die Kathedrale San Michele Arcangelo befindet, ein seltenes Beispiel einer neoklassizistischen Kirche mit einem Glockenturm aus dem 17. Jahrhundert. Neben der Kathedrale befindet sich der Bischofspalast aus dem 17. Jahrhundert, dessen Bau 1649 von Bischof Gonzaga begonnen und von Bischof Gerolamo Barzellino vollendet wurde. Weitere Kirchen aus der gleichen Epoche befinden sich auf dem gleichen Platz.
Bevor Sie das Dorf verlassen, können Sie auf der Hauptstraße den Palazzo dem Seminario bewundern, der von Bischof Gonzaga in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet wurde.
Dieses majestätische Gebäude trägt das Wappen der mantuanischen Familie an der Fassade und befindet sich auf einem der acht Türme.
 Von der Porta Pia aus verlässt man das Zentrum mit seinen Stadtmauern und stößt sofort auf das Nationaldenkmal von Cariati: Die Kirche der Minori Osservanti oder Santa Filomena, die aus dem 15. Jahrhundert stammt und im spätgotischen Stil erbaut wurde. Die Kirche war Teil des Komplexes, der den Franziskanerbrüdern des Ordens der Minori Osservanti gehörte. Heute befindet sich innerhalb der Mauern des alten Klosters der städtische Friedhof.
 Das Grabmal von Bretia, das auf einem Hügel in der Nähe des Meeres in Salto liegt, besteht aus einem Grab mit „unterirdischer Kammer“.

 
Cariati
 
Heilige Feste

Im Monat Mai wird das Fest jenes Heiligen gefeiert, der in ganz Cariati am meisten verehrt wird, Bischof San Cataldo; während der Prozession wird die Büste des Heiligen zuerst auf Schultern getragen und dann mit dem Boot zum Heiligtum gebracht, wo sie den ganzen Sommer über verbleibt.
 Zur Andacht oder aus Dank für empfangene Gnaden gehen einige Leute, mit einem Seil gegürtet, barfuß hinter dem Heiligen her, während andere den Majo tragen, eine mit Bändern und Blumen geschmückte Holzstange voller Fusiddi. 
Am 16. August wird San Rocco mit einer charakteristischen Prozession gefeiert.
 Die Statue wird auf eine „Paranza“ geladen und so über eine weite Strecke über das Meer bis nach San Cataldo geschippert.

 
Kunsthandwerk

Das örtliche Kunsthandwerk hält die alte Tradition handgefertigter Teppiche und Decken am Leben, die seit der Zeit der osmanischen Türkeneinfälle erhalten geblieben ist.
Ursprünglich wurden die Stoffe von einheimischen Frauen gewebt, die für eine gewisse Zeit in die Türkei entsandt wurden, wo sie diese alte Handwerkstechnik erlernen sollten; diese Stoffe sind auch heute noch eine Perle des lokalen Handwerks.
Erwähnenswert ist auch das Töpfereigewerbe, das von den Meistern in Cariati seit der Antike praktiziert wurde und einst hier florierte. Im Ort gibt es mehrere Läden, die rohe Terrakotta und Keramik feilbieten, die nach der Tradition der Töpfer von Carrara hergestellt werden.
In Cariati werden traditionell Fischerboote gebaut und in der Umgebung gibt es noch zahlreiche Meister der Axt.

 
Cariati Marina

Eine der Hauptattraktionen von Cariati ist das kristallklare Meer, die bezaubernde Küste und ein unberührter, von dichter Mittelmeermacchia umgebener Strand, der der Küste vorgelagert ist. Gerade für die Qualität des Meeres und der Küste wird Cariati Jahr für Jahr die begehrte Grüne Flagge verliehen, die besonders kinderfreundlichen Stränden verliehen wird, die über kristallklares und flaches Wasser in Ufernähe verfügen, über sauberen Sand, Rettungsschwimmer für die Sicherheit, Dienstleistungen wie Bars, Eisdielen, Restaurants sowie Spielplätze in unmittelbarer Nähe.
In der Nähe des Yachthafens von Cariati können Sie viele Aktivitäten ausüben: Sport- und insbesondere Radsportbegeisterte können sich an zahlreichen Routen erfreuen und der Radsportklub des Dorfes bietet organisierte Besichtigungen und Ausfahrten an.

 
Cariati
 
Gastronomie

Cariati ist eine Stadt mit einer reichen kulinarischen Tradition. Von den typischen Gerichten empfehlen wir die mit gesalzenen und gehackten Sardellen gefüllten Auberginen, entkernte Oliven in Salzlake, gehackten Knoblauch, hausgemachtes Brot und Olivenöl, die „Ghiotta“ alla marinara, die „Alici Scattiate“ und von den Desserts die „Crustuli“, die „Fusiddi“ und die „Crispeddi“.
Darüber hinaus werden in Cariati „gesalzenen Sardine“ hergestellt, die als „kalabrischer Kaviar“ in der ganzen Welt geschätzt werden.

 


 


Adresse Piazza R. Trento
  87062 Cariati (CS)
Telefonnummer 0983 94021
Fax 0983 968248

Webseite

www.comune.cariati.gov.it
 

 

Cariati ist ein renommierter Badeort, entlang des ionischen Küstenabschnitts Costa dei Saraceni: eines der wohl wildesten Küstengebiete, in welchem sich Kaps und Golfe, die reich an mediterraner Vegetation und weiten Pinienwälder sind, abwechseln. Die ganze Küste ist reich an historischen Funden aus dem Grossen Griechenland. Ebenso zahlreich sind die mittelalterlichen und byzantinischen Zeugnisse. Entlang der Küste erstreckt sich der modernere Teil Cariatis, die sogenannte Marina, die ein wichtiges Touristen- und Fischfangzentrum darstellt. An diesem renommierten Badeort kann man den lokalen Fisch auf der neuzeitigen Strandpromenade genießen. Die Marina von Cariati verfügt über einen, für den Schifffahrtstourismus und für die Landung von Booten, angemessenen Hafen. Cariati gehört dank der Schönheit der Landschaft, dem klaren Meer, des nahen Berggebietes der Sila und den vorzüglichen Spezialitäten, zu den meist geschätzten Tourismusdestinationen der ganzen Region.

Sobald man durch den Haupteingang in die Ortschaft eintritt, hat man das Gefühl sich in einem mittelalterlichen Dorf zu befinden. In unmittelbarer Nähe liegt das Gebäude des Priesterseminars, das in der ersten Hälfte des siebten Jahrhunderts konstruiert wurde. Entlang dem Corso XX Settembre (einst Via Duomo) findet man zunächst die Kathedrale von San Michele dem Erzengel und gleich danach den Bischofspalast. Gegenüber dem Bischofspalast ist der Platz des Borgos (Piazza Plebiscito) gelegen, von welchem aus man den Glockenturm mit der Uhr aus dem 1904 erblicken kann. Die Kuppel der Kathedrale von San Michele dem Erzengel, wurde im 15. Jahrhundert gegründet und im 1857 während dem Bischofsamt von Monsignore Nicola Golia durch Carmine Ruggiero neuerbaut. Die Außenseite besteht aus einem Laubengang auf welchem der Glockenturm empor ragt, der anschließend gebaut wurde. Die Kuppel ist mit bunten Kacheln bedeckt. Die Innenseite ist in drei Kirchenschiffe gegliedert, die durch solide ionische Säulen, die in Paaren angeordnet sind, geteilt werden. Am Fuße des Hügels, zum Meer hin orientiert, kann man in der Ortschaft Salto die Überreste einer antiken Grabstätte aus dem 330 vor Christus bewundern, die im 1978 entdeckt wurde. Es handelt sich um ein unterirdisches Kammergrab, das mit den Ornamenten eines brezischen Kriegers, der das Oberhaupt der lokalen Gemeinschaft war, im Verputz dekoriert ist. Seine gutbestückte Ausstattung besteht aus einer körpergerechten Bronzerüstung, einem Helm, aus Koppeln, aus Lanzen und aus einem Eisenschwert. Weiter gehörten ihm einen silbernen Trinkbehälter, grossgriechische Vasen mit roten Figuren, eine griechisch-italienische Vase und eine Krone aus goldener Bronze mit goldenen Tondekorationen, wird heute im Städtischen Museum von Sibari (das ungefähr 60 Kilometer von Cariati entfernt ist) aufbewahrt.

Auf der Hauptstraße der kleinen Stadt befindet sich das Palazzo del Seminario, das im 17. Jahrhundert erbaut wurde, das Palazzo Vescovile, das im 1856 die Residenz der Bischöfe von Cariati war, die Kathedrale, die auf das 15. Jahrhundert zurückgeht und einen wertvollen, hölzernen Chor aus dem 18. Jahrhundert, beherbergt. Außerhalb der Stadtmauern befindet sich das wichtigste Denkmal von Cariati, das aus dem 15. Jahrhundert stammt, die Kirche der Strenggläubigen, auch Kirche von Santa Filomena, genannt.

Der kleine Jachthafen von Cariati ist von außen durch eine Hafenmauer und von innen durch eine kurvenförmige Mole geschützt. Eine Rutschbahn befindet sich in der Nähe des Kais des Hafenbeckens und hat ein durch Mauern befestigtes Ufer. Die in das Meer ragende Mole wurde durch ein Felsenriff um 120 Meter verlängert. An den Seiten dieser Mole wurden zwei Klippen von je 50 Meter gegen die Versandung senkrecht angelegt. Der kleine Hafen wird hauptsächlich für das Be- und Entladen lokaler Fischerboote genutzt.



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