San Nicola Arcella (CS)

Die atemberaubende Schönheit von Arco Magno

San Nicola Arcella, ein kleines Fischerdorf in der Provinz Cosenza, liegt an einer steilen Klippe, die 110 Meter über das Meer hinausragt und einen wunderbaren Blick auf den Golf von Policastro gewährt.
Am Fuße des Dorfes liegt eine kleine Bucht, deren kristallklares Wasser wunderbare Nuancen bietet.
 
Es ist ein bezaubernder Küstenabschnitt, mit vielen Klippen und Höhlen, wie zum Beispiel der berühmten Grotta dell'Arcomagno, die jedes Jahr Tausende von Touristen aus der ganzen Welt anlocken.
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Der Strand von Arco Magno verdankt seinen Namen dem großen Felsbogen, der ihn vor dem Meer schützt und ihn einzigartig macht.
 

Der Strand, der 2019 die blaue Flagge erhielt, wird durch eine Öffnung im Felsen gebildet, die zur Entstehung einer kleinen Sandbucht führte, einem wahren Naturparadies, das von dichter Vegetation umgeben ist. 
Die Küste ist hauptsächlich felsig und umfasst einige Strände, die sich zwischen die Felsen hindurchschlängeln. In San Nicola Arcella beginnt der Küstenabschnitt, der wegen der charakteristischen Früchte Riviera der Zedern genannt wird und dessen Meer für Taucher von großem Interesse ist.
San Nicola Arcella verdankt seine Ursprünge der nahen Scalea, die von den Lavinium, Bewohnern einer antiken römischen Stadt, gegründet wurde. Um sich gegen die Angriffe der Sarazenen zu verteidigen, suchte dieses Volk Zuflucht auf den nahe gelegenen Hügeln und gründete eine Siedlung, die zunächst San Nicola dei Bulgari und später San Nicola Arcella genannt wurde, in Anlehnung an den Felsen (auf lateinisch Arx), auf dem das Dorf steht.

 
San Nicola Arcella
 

Von seinen Spitzen, die eine Höhe von 96 Metern erreichen, schweift der Blick über ein weites Panorama, das die kalabrische, lukanische und kampanische Küste umfasst. Von hier aus sieht man auch die Insel Dino und im Süden den gesamten Küstenstreifen der Riviera der Zedern.
San Nicola Arcella rühmt sich neben dem Privileg seiner Naturschätze auch historischer und künstlerischer Werke, die alle im historischen Ortskern zu sehen sind, der fast vollständig mit Stein gepflastert ist und aus endlosen Gassen besteht, die alle zur Mutterkirche führen.
Ein Spaziergang durch diese Straßen ist wie eine Reise in die Vergangenheit, Geschichte und Traditionen dieses kleinen alten Dorfes. Eine Reise, die durch ein außergewöhnliches künstlerisches Projekt zur Entdeckung und Aufwertung der Ortschaft noch faszinierender geworden ist. Horus river vitae ist der Name des Projektes, das den gesamten historischen Ortskern mit Basreliefgemälden tapeziert hat, die die tausendjährige Geschichte dieses Ortes, der Wiege der Magna Grecia, darstellen.

In den Gassen von San Nicola Arcella gibt es viele kleine Plätze, die von einer Vielzahl von Touristen und Passanten belebt werden, mit Kunsthandwerksläden, Cafés, Restaurants und verschiedenen Orten, an denen man plaudern oder etwas essen kann. In den alten Handwerksläden, in denen alles von Hand gefertigt wird, erblickt man auf den Werktischen die Werkzeuge des Handwerks, die farbigen Paletten und die Pinsel, während die Ladenbesitzer gerne einen Blick auf ihre Werke gewähren.
Das schönste Panorama von San Nicola ist sicherlich das Belvedere von Corso Umberto I, von dessen Terrasse man die herrlichste Aussicht auf den Golf von Policastro bis zur Küste von Maratea hat. Der Blick reicht bis zur schönen, imposanten Insel Dino, zum Strand Marinella und zum Strand des Hafens von San Nicola Arcella mit seinem faszinierenden Sarazenenturm.
Im Ortskern befindet sich die Kirche San Nicola da Tolentino, die dem Schutzpatron San Nicola geweiht ist, dessen Patronatsfest am 9. und 10. September stattfindet. Die Fassade ist mit den Büsten des Heiligen geschmückt, andere befinden sich im Innern der Kirche, zusammen mit den Holzstatuen von San Vincenzo Ferreri und San Giuseppe. Die Kirche mit ihrer recht schlichten Fassade wurde im 17. Jh. von lokalen Künstlern als Kapelle erbaut und dann zu dem heute typischen basilikalen Erscheinungsbild mit einem einzigen Mittelschiff und Seitenkapellen erweitert.

 
San Nicola Arcella
 
 
Turm Crawford

Der berühmte amerikanische Schriftsteller Lord Francis Marion Crawford wohnte im 19. Jahrhundert im alten Sarazenenturm und verliebte sich darin. Heute trägt es seinen Namen.
Dieser Turm, der während der spanischen Zeit errichtet wurde, um sich überwiegend vor Piratenangriffen zu schützen, ist in zwei Stockwerke unterteilt, mit darüber einer Terrasse, von der aus man im Falle eines Angriffs leicht Alarm schlagen konnte.
Der Schriftsteller Crawford ließ sich durch diesen jahrhundertealten Turm inspirieren, so dass einige seiner Erzählungen als Handlungsort San Nicola Arcella haben!
„Der Turm steht alleine auf diesem hakenförmigen Felsausläufer und kein anderes Haus ist zu sehen im Umkreis von drei Meilen. Wenn ich dorthin reise, nehme ich ein paar Matrosen mit, einer von ihnen ist ein passabler Koch, und wenn ich fort bin, ist der Turm unter der Obhut eines gnomenhaften kleinen Wesens, das vor langer Zeit Zuneigung zu mir gefasst hat.“
So beschreibt Crawford diesen Ort in seiner Erzählung Denn das Blut ist das Leben, deren Protagonist eine Frau ist, die sich in einen Vampir verwandelt.

 
San Nicola Arcella
 
Arco Magno

Die Riviera der Zedern hat schon immer einen anspruchsvollen Tourismus angezogen, der die Schönheit der Natur vorzieht und unberührte Landschaften und wilde Strände entdecken möchte.
Der Strand von Arcomagno ist sicherlich eines der beliebtesten Reiseziele des Alto Tirreno Calabrese und gehört zu den schönsten Stränden ganz Kalabriens. Ein etwa 100 Meter hoher Felssporn, der einen atemberaubenden Blick auf die bezaubernde Küste Kalabriens, die nahe gelegene Insel Dino und die Umgebung mit dem gesamten Golf von Policastro bietet.
Der Weg bis zum kleinen Strand von Arcomagno ist in den Fels gehauen und trotz seiner Kürze etwas steil. Der kleine Strand von Arco Magno, auch als Aeneas-Strand bekannt, ist ein kleines Paradies auf Erden, dessen natürliche Lagune einen Halbmond bildet und sich über etwa 25 Meter erstreckt. Der Strand von Arco Magno verdankt seinen Namen dem großen Felsbogen, der ihn vor dem Meer schützt und ihn einzigartig macht. An diesem Eckchen Kalabriens legten die Sarazenen auf ihrer Durchfahrt nach Italien an, weshalb es Sarazenenhöhle genannt wird. Die Höhle ist wegen einer Süßwasserquelle im Inneren sehr feucht.
Jenseits des großen Bogens erblickt man den Scoglio dello Scorzone, einen Naturfelsen, der von oben gesehen einen Kontrast zur berühmten Insel Dino bildet. Die riesige Kalksteinklippe erstreckt sich über etwa 12 Meter und besteht in der Mitte größtenteils aus Fels und Vegetation. Nach einer volkstümlichen Überlieferung verdankt der Felsen seinen Namen der harmlosen Bachennatter, die im kalabrischen Dialekt u scurzun genannt wird.

 
San Nicola Arcella
 
Gastronomie

Eine Gaumenfreude ist in San Nicola Arcella sicherlich die frische Pasta, die ihre Wurzeln in einer alten Tradition hat, die nie aus der Mode kommt.
Sie wird von erprobten alten Hausfrauen ausschließlich von Hand zubereitet, wobei ein einfacher Teig entsteht, der aus bestem Hartweizengrieß, Wasser und Salz hergestellt wird.
Die Art und Weise, wie diese Nudeln hergestellt werden, ist recht seltsam und hat ihre Wurzeln in der Tradition. Die Fusillo-Nudel wird zum Beispiel um eine Stricknadel gewickelt, die im Dialekt u signriettu heißt, um ihr ihre klassische lange, hohle Form zu geben. Hinzu kommt frische Tomatensauce oder Schweinsragout, mit geriebenem Pecorino oder ausgereifter Ricotta, natürlich nur aus Kalabrien.

 


 


Adresse Via Nazionale 5,
  87020 San Nicola Arcella (CS)
Telefonnummer 0985 3218
Webseite http://www.comune.sannicolaarcella.cs.it/
 

 

Was die lokale Wirtschaft von San Nicola Arcella ankurbelt ist zweifellos der Tourismus. Das Dorf ist schon seit langer Zeit unter den exklusivsten und beliebten Touristenziele Kalabriens. Es gibt viele Tätigkeiten, die die faszinierende natürliche Umgebung im Sommer helfen, Tausende von Touristen anzuziehen. Angesichts der geografischen Lage, kann man behaupten, dass sich San Nicola Arcella in den Bergen befindet doch gleichzeitig in der Nähe des Meeres. Dieser Zustand schafft einen besonderen Klima d.h. kühle Sommer, wo der Wind vom Meer Richtung Berge weht, so dass auch bei starkem Sonnenschein, noch angenehme Temperaturen herrschen. Die Küste ist hauptsächlich felsig und manche Strände sind sogar zwischen Felsen eingefasst. San Nicola Arcella ist am Anfang eines Küstenabschnitts, der Riviera dei Cedri genannt wird, für die Anwesenheit vieler Zitronatbäumen. Der Überhang beschützt eine Reede und einen kleinen Strand, die im Sommer von Badeanstalten besiedelt werden. Das Unterwassergebiet zwischen San Nicola und Diamante ist von großem Interesse. Am Rande des Dorfes, an der Grenze zu Scalea, befindet sich, die am wenigsten besuchte und wildeste Gegend, u. z. Capo Scalea. Es handelt sich um eine kleine Klippe, die in Richtung des Meeres hinuntergeht, durch eine Vielzahl von schroffen Granitblöcken. Von den 96m hohen Klippen, kann man mit einem Blick ein wunderschönes Panorama umfassen: die kalabrische, die lukanische und die kampanische Küsten.

Die Meereshöhle Arco Magno in San Nicola Arcella, ist ein kleines Stück Paradies: eine unberührte und wildschӧne Landschaft. Der Eintritt zur Höhle ist eine natürliche Spalte in Form eines Bogens, daher kommt denn auch der Name Arco Magno. In der Höhle befindet sich ein kleiner Strand aus winzigen Granitsteinen und Sand, der mit kleine Boote erreichbar ist oder sogar zu Fuß aber nur wenn man einem Pfad auf einem Felssporn folgt. Aus der Felswand, in einer Ecke des Strandes, sprudelt eine Süßwasserquelle.



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