Oriolo (CS)

Die Wache des oberen Ionischen Meers

Oriolo, am Fuße der Gebirgskette des Pollino gelegen, ist eine Gemeinde, deren Ursprünge in der Antike zu finden sind.
 
Die Siedlung hat sich um die Aragonesische Burg, die erst kürzlich restauriert wurde, entwickelt.
Sollte es wahr sein, dass Kàstron Orzoulon, ursprünglicher Name von Oriolo,
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Im Jahr 1693 erschütterte ein schreckliches Erdbeben Oriolo, aber zum Glück hielt die städtische Struktur des Dorfes den Stößen stand.
 

zu den fünfundzwanzig Städten zählte, die der mächtigen Stadt Sibari am Höhepunkt ihres Glanzes unterstanden, sind die Ursprünge dieses Ortes sehr alt.

 
Oriolo
 

Das Dorf Oriolo entstand, wie andere kalabresische Dörfer, als Festung zur Verteidigung der Bevölkerung, die aufgrund der ständigen Überfälle durch die Sarazenen von den Küsten flüchtete. Die heutige städtische Struktur von Oriolo geht auf das siebzehnte Jahrhundert zurück. Die Hauptstraße, die den gesamten Ort durchläuft und von den Wohnhäusern der Adeligen gesäumt ist, verbindet den Sitz des Lehnsherrn mit der Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert. Gegenüber der Burg steht die San Giorgio (Hl. Georg) gewidmete Mutterkirche aus normannischer Zeit, wie die beiden Löwen bezeugen, die die zentrale Pforte bewachen. Im Inneren befinden sich eine Holzstatue der Muttergottes mit Kind, ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert, und ein monumentaler barocker Holzaltar.
Die Mutterkirche beherbergt Relikte des Heiligen Georg und des Heiligen Franziskus von Paola, eine Sammlung von Silbergegenständen, Statuen im spanischen Stil aus dem 17. Jahrhundert und eine Ecce Homo aus Ton aus dem 18. Jahrhundert. Auch der Terrakottaboden und die Grabkrypta der primitiven Kirche sind einen Besuch wert.

 
Oriolo
 

Im Jahr 1693 erschütterte ein schreckliches Erdbeben Oriolo, aber zum Glück hielt die städtische Struktur des Dorfes den Stößen stand.
Auch, wenn sich die Bevölkerung von Oriolo im letzten Jahrhundert halbiert hat, ist der Tourismus, der sich bereits in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt hat, noch heute, auch dank des Freilufttheaters „La Portella“, ein wichtiger Wirtschaftszweig.

 
Die Burg

Die Burg im aragonesischen Stil mit viereckigem Grundriss war einst ein Lehen des Adelsgeschlechts der Sanseverino von Salerno, wurde dann im 16. Jahrhundert eine Mark der Markgrafen Pignone del Carretto, deren Wappen mit fünf Tannenzapfen den Eingang zur Festung schmückt. Die kürzlich restaurierte Burg, die von den Sanseverinos (Adelsgeschlecht) erbaut wurde, hat ihre ursprüngliche Struktur mit zwei Wachtürmen und dem Bergfried bis heute bewahrt.

Die Burg war bis zum Ende des 17. Jahrhunderts ein Zufluchtsort für die von Piraten terrorisierte Küstenbevölkerung. Die Geschichte erinnert an die Verwüstung im Jahr 902 durch Ibrahim Ibn Ahmed, den muslimischen Führer, der einen heiligen Krieg gegen Ungläubige führte. Mithilfe der am Ufer des oberen Ionischen Meers erbauten Wachtürme sollte, wie jene von Albidona und Villapiana, die Ankunft der Sarazenen frühzeitig erkannt werden.


 
Oriolo
 
Gastronomie

Die örtliche Gastronomie basiert auf Null-Kilometer-Produkten, wie z. B. Fleisch von Nutztieren, Produkten aus dem Garten und hausgemachten ersten Gängen, wie beispielsweise Firzuli (Nudeln) mit Brotkrumen und Rascatelli (Nudeln) mit Ricotta und Paprika.
Zu den zahlreichen Gerichten und typischen Produkten, die Oriolo im Hinblick auf exzellentes Essen und Wein auszeichnen, zählen die Taralli, mürbe herzhafte Kekse mit einem starken Aroma von wildem Fenchel. Die Taralli von Oriolo werden aus Weichweizenmehl, Weißwein, nativem Olivenöl extra, Eiern, Salz und natürlich Wildfenchelsamen aus der Umgebung zubereitet. Vor dem Backen werden die Taralli in Wasser gekocht und dann in einem Holzofen gebacken.

 
Oriolo
 


 


Adresse Via Pietro Toscani, 75
  87073 Oriolo (CS)
Telefonnummer 0981/930871
Fax 0981/930870
Webseite www.comune.oriolo.cs.it
 

 

Die Hauptattraktion ist die Burg von Oriolo, deren alte byzantinische Struktur noch trotz der tiene in den Jahrhunderten erlebten Veränderungen steht. Das Schloss ist viereckig mit großen zylindrischen Türmen der aragonesischen Zeit und hat viele Innenräume mit grossem Charme, einige sogar mit Gemälden verziert. Ein weiterer Ort zu besuchen ist die Kirche von S. Giorgio aus dem fünfzehnten Jahrhundert.



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